Teile und Verschmutzungen · 2 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 31.10.2024
Autoteile mit Ultraschall reinigen: was das Verfahren gut kann
Kohlenstoff, Fett und Straßenschmutz von Motorteilen, ohne Schrubben von Hand: wo sich die Ultraschallreinigung in der Werkstatt bezahlt macht.
Technischer Ratgeber. Die Zahlen stammen aus unseren eigenen Datentabellen; für Ihren Prozess bestätigen wir die Einstellungen mit einem Reinigungsversuch.

Die Ultraschallreinigung wird in vielen Branchen, auch in der Automobilbranche, eingesetzt, um die unterschiedlichsten Teile effizient und wirksam zu reinigen, Fahrzeugkomponenten eingeschlossen. In diesem Beitrag gehen wir auf die Vorteile im Einzelnen ein.
Vorteile der Ultraschallreinigung für Autoteile
- Effiziente Reinigung: Die Ultraschallreinigung ist ein sehr effizientes Verfahren. Hochfrequente Schallwellen erzeugen winzige Blasen in der Reinigungslösung, die zusammenfallen und dabei Energie freisetzen. Diese Scheuerwirkung entfernt Schmutz, Fett und andere Verunreinigungen von der Oberfläche der Teile. Die Teile werden gründlich und schnell sauber, und der Zeitaufwand für die Reinigung sinkt.
- Schonende Reinigung: Die Ultraschallreinigung eignet sich für viele empfindliche Fahrzeugteile. Sie kommt ohne scheuerndes Schrubben aus, und oft genügt ein milder Reiniger. Mit passender Frequenz, Zeit und Temperatur reinigt sie, ohne das Teil zu beschädigen; weiche Legierungen, polierte oder beschichtete Oberflächen und manche Elektronikteile können dennoch Spuren davontragen, reinigen Sie deshalb zuerst ein Musterteil.
- Gleichbleibende Reinigung: Bei gleicher Beladung, Zeit, Temperatur und Chemie wird jede Charge gleich behandelt; die Ergebnisse sind reproduzierbar. Die Kavitation erreicht Spalten, Gewinde und Sacklöcher, die eine Bürste nicht erreicht, sofern die Flüssigkeit hinein- und die Luft herauskommt. Starker Ölkohle- oder eingebrannter Belag kann einen stärkeren Reiniger, einen längeren Zyklus oder ein Vorweichen erfordern.
- Weniger Lösemittel: Die Ultraschallreinigung arbeitet mit wässrigen Reinigern, viele davon biologisch abbaubar, statt mit Lösemittelbädern, und ein Bad hält viele Zyklen, wenn Öl abgeschöpft und Partikel abgefiltert werden. Das verbrauchte Bad ist trotzdem Industrieabfall: Es enthält Öl, Fett und Metallpartikel von den Teilen und muss nach den örtlichen Vorschriften fachgerecht entsorgt werden.